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I. (an der sonne ist es zu warm und im schatten ist es zu kalt.)

  • Autorenbild: a
    a
  • 16. Juni 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Jan. 2023

draussen vor der tür konnte es ziemlich schlecht sein. auch vor dem fenster oder über dem schornstein auf dem dach. die ganze umgebung ausserhalb des hauses konnte richtig schlecht sein. übel.

durch das aufgekippte fenster kam luft herein. aussenluft. sie löste ein blatt papier vom fournier des tisches. hob das papier ab und sog es immer weiter in richtung fenster an den rand des tisches.

einmal über der kante schwebte das blatt schwankend zu boden.

draussen vor dem fenster war es beinahe dunkel.

eine laterne schien noch.

die jahreszeiten glichen sich ab.

der wind drehte.

vier papierzettel bewegten sich auf dem teppich unter dem tisch. der wind rauschte.

auf alles im raum legte sich langsam eine lauwarme nässe. die ganze nacht lang zog sie durch die schmale öffnung im fensterrahmen. bedeckte alles mit einer dünnen schicht. (versank im teppich.)

durch die scheibe drang das licht der laterne herein und warf es gleichzeitig zurück in die nacht. (wo es versickerte.) am fenster – auf dem fensterglas – trafen das zimmer und die welt aufeinander. an der schräg gekippten fläche vorbei geriet der tag ins innere des hauses. als schäbiges farbloses licht. als diffuser blasser schein.

draussen war es hellgrau. nasse watten ballten sich zusammen. kein strahl der durch die wolken fiel. und der himmel riss nicht auf.

weit weg mochte der graue himmel zu blau zerfallen.


(Buch, Auszug: “weiter”)


 
 
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