Eis Gschichtli vom Nürli
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- 11. Dez. 1999
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Apr. 2023

S’ Nürli isch schürli, schürli gern dehei ghöcklet, hät schürli gern glismet und isch immer wider is Herzli gumpet, go luege, ob’s würkli no dehei isch.
De Tag dur, ar Arbet, isch’s Nürli dänn amigs schürli schnäll wider z’rugg cho, bevor das’ no öpper merkt, das es schnäll hei isch.
Heicho isch nämmli für’s Nürli bsunders wichtig.
Aber immer wänn’s s’Schwürli im Herz schnäll berüert hät, isch es Schüürli im Nerz verbi cho – wie grüeft – hät flüchtig, züchtig es Üührli vüregnoh und em Nürli en Blick vor’s Tüürli grüert.
So öppis isch auf die Dauer schürli schürlich, das cha me sich ja vorstelle, s’isch wie n’es Müürli, wo sich da uuftürmt, so grad vor em Tüürli, und’s Nürli hätt au immer weniger Luscht ghaa, sich dur all die Müürli und Üührli z’behaupte, s’hätt das nämmli alles schüürli chopflos gfunde:
Ohni Herz isch jede Schmerz en schlächte Scherz, schürli gschmüürli, und meischtens ewig.
Und wänn dur das am Üührli d’Ziit nöd langt, will’s meint, das’ nume umehangt, statt sälber schnäll go luege, ob’s no dehei isch.
Aber s’Üührli isch sich’s halt so gwöhnt gsii, s’hät nie öppis anders kännt, und da drüber süüfzget’s immer no im Chreis.
S’ Schüürli im Nerz wär zwar au lieber irgendwie mal heichoo, aber so en Pelz isch für es schtruppigs Schüürli au e schürchlichi Versuechig.
Doch wänn dänn d’Schüür im Räge staaht, am Nerzli jedi Naht lagaht, wänn s’Üührli wär fasch abegheit, wänn jede wiit zum Himmel schreit,
bliibt’s meischtens unbemerkt, wänn’s Nürli s’Füürli rüeft, wänn’s d’Fäde chnüpft, wänn’s springt und fangt, was villicht besser wäri gheit ...
eso hät’s gschneit, im Januar, es Nürli fiin und wunderbar, isch eifach ghöcklet und hät glismet und isch immer wider i’s Härzli gumpet go luege ob’s no dehei isch.


